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vom 12. März 2017
 
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FIM SuperEnduro WM Finale in Albi/ France ...

Benjamin Herrera Vizeweltmeister der Junioren 2017 auf
TM Racing 300 Fi.

Wie schon im vorherigen Lauf in Bilbao machte sich die Vorhut von LOWO TM Racing Germany bereits am Donnerstag mit Motorrädern und Equipment an Bord auf nach Südwestfrankreich. Der harte Kern bestand abermals aus unserem Team Chef Logan Wilms, Mechaniker Thomas Möhwald , Mike und  JJ. Nach 15 Stunden Fahrtzeit konnte das Hotel und später das Paddock inspiziert werden und die Box war mit gekonnten Handgriffen in kurzer Zeit bezugsfertig. Freitagabend erreichten dann die Fahrer Benjamin und Diego Herrera  unter Geleitschutz von Georg Kaul, Mechaniker und Petra Fehn, Mama für alle Fälle die schöne Stadt Albi. Streckenbesichtigung  war an diesem Tag leider nicht mehr möglich, also wurde der Abend zum Essen, spaßen, plaudern und zur mentalen Vorbereitung auf das anstehende Finale genutzt. Zu diesem Zeitpunkt war ganz und gar nicht klar, ob beide Fahrer am nächsten Tag antreten sollten. Diego hatte sich am vorherigen Wochenende beim Zusammenstoß mit einem Fahrer, der in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf der Teststrecke unterwegs war, im Training eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen, mit der er auch über dieses Wochenende hinaus noch zu kämpfen haben wird.

Samstag früh startete die komplette Truppe gegen 8:30 Uhr zur Strecke. Diese machte Mut auf einen wirklich positiven Ausgang des Finales. Schnelle Streckenanteile, gemäßigte Hindernisverteilung gepaart mit doch recht anspruchsvollen Kombinationen, die viel Geschick und fahrerisches Können voraus setzten, sorgten für Vorfreude und dafür, dass Diego trotz aller Unannehmlichkeiten beschloss, an den Start zu gehen.

Das freie Training erfolgte gelassen und ohne Schäden. Die Jungs fühlten sich wohl mit der Strecke und fuhren im Anschluss selbstbewusst ins Qualifying. Diego war anzumerken, dass er noch Schmerzen hatte und wirklich kämpfen musste, um an seine Starts der vorherigen Rennen anzuknüpfen. Er fuhr technisch einwandfrei, überlegt und mental ruhig, konnte sich jedoch nicht auf Anhieb für die Finals qualifizieren. Benjamin für in der Qualifikation auf Rang 3 und war damit sturz- und sorgenfrei im Finale. Diego trat wenig später zum Last Chance Lauf an. Unter den Augen seiner angereisten Familie und mit deren mentaler Unterstützung überraschte er. Schon nach kurzer Zeit setzte er sich an die Spitze des Starterfeldes und beendete den Lauf selbstbewusst wie nie als Sieger. Diese großartige Leistung verhalf ihm zu alter Form und es war klar: Er kämpft bis zum Schluss.

Dass aber diesmal auch Benjamin mit einigen nicht vorhergesehenen Schwierigkeiten zu kämpfen haben wird, zeigte sich schon im ersten Finallauf. Von einigen Konkurrenten von der Spitze des Feldes abgeschottet, stürzte er im Steinfeld und konnte letztendlich nur Rang 9 erreichen. Diego fuhr ruhig und sauber auf Rang 11. Benjamin hingegen zog sich eine Perforation im Kupplungsdeckel  zu. Doch dank eines großartig funktionierenden Mechaniker Teams und der gut durchdachten Ausstattung des Ersatzteillagers durch Logan war das Problem in wenigen Minuten behoben. Dennoch machte sich Unsicherheit breit. Wird es Benjamin möglich sein, an der Konkurrenz vorbei an die Spitze zu fahren? Wieviel Punkte wird er für die Gesamtwertung einfahren können?  Was im 1. Finale noch als Zufall gegolten haben könnte bewahrheitete sich im zweiten Lauf. Benjamin hatte kaum eine Chance sich auf der Mitte des Starterfeldes nach vorne zu kämpfen. Diego überraschte mit taktisch klugen Manövern und überragender mentaler Stärke und konnte somit Rang 4 erreichen! Man merkte ihm an, dass der Last Chance Lauf ihm zu nie da gewesenem Selbstbewusstsein verholfen hatte. Immer ruhig, technisch gekonnt und ohne sich beirren zu lassen, fuhr er ohne Schäden und Stürze in die vorderen Ränge. Voller Kampfesgeist ging es dann in Runde 3. Diego, dem die Strapazen nach seiner Verletzung anzumerken waren, beendete den Lauf als 13. Dass er überhaupt angetreten war, ist seiner guten körperlichen Grundverfassung und seinem Ehrgeiz zu schulden. Viele andere hätten nach einer solchen Trainingsverletzung das Handtuch geworfen und pausiert. Diego ließ es sich nicht nehmen, die Sache zu Ende zu bringen. Für Benjamin gestaltete sich das 3. Finale als harter Kampf. Immer wieder hing er im Steinfeld hinter anderen Fahrern und hatte gut zu tun, sich nach vorne zu kämpfen. Schließlich gelang es ihm, sich hinter Lokalmatador Max Viall auf den 2. Rang zu fahren. Die Begeisterung und die Freude im Team waren groß! Für all die Schwierigkeiten war das das bestmögliche Ergebnis, das er hätte erreichen können!! So konnte er genug Punkte einfahren, um in der Gesamtwertung Vizeweltmeister der FIM Superenduro Weltmeisterschaft in der Juniorklasse zu sein! Einziger Wehmutstropfen:  Betrachtet man sich das zweite Finale genau, so fällt auf, dass die Jungs, die bisher fair und respektvoll gegenüber standen, sich genötigt fühlten, mit allen Mitteln ihren Rang zu verteidigen.  So ist es unverständlich, wieso jemand drei Anläufe unternimmt, im Steinfeld, in dem sich mehrere Fahrer festgefahren hatten, das Vorderrad zu lupfen, um Benjamin erst zweimal damit am Kopf zu treffen und dann den Kühler hin zu richten, obwohl es ausgeschlossen war, durch diese Aktion freie Fahrt nach vorne zu erlangen. Anzurechnen ist besagtem Fahrer, dass er im Nachgang zumindest die Einsicht besaß und sich entschuldigte.

Schlussendlich ist das erzielte Ergebnis der Meisterschaft jedoch überragend!! Diego, in seiner ersten Saison für alle Finals qualifiziert und trotz Verletzung auf Rang 12 und Benjamin 2. der FIM Superenduro Weltmeisterschaft!!  Logan und Mike, die beiden Macher von LOWO TM RACING Germany  sowie  auch alle anderen von unserem Team  fühlten sich mehr als entlohnt für alle Anstrengungen die sie in diese Meisterschaft eingebracht hatten. Überglücklich und voller Vorfreude auf die anstehenden Hard Enduros, darunter der Erzberg, Romaniacs und 111 Megawatt,  ging es noch eine Nacht ins Hotel, bevor die lange Heimreise anstand, nach der auch erst einmal die beiden Herreras bis Mai nach Chile wehmütig verabschiedet wurden. LOWO TM Racing Germany  wünscht beide guten Erfolge in der Heimat und erwartet sie voller Vorfreude und Zuversicht im Mai zurück in Deutschland!

Vielen Dank für diese großartige Meisterschaft und vielen herzlichen Dank an alle die uns in dieser Weltmeisterschaft 2017 unterstützt haben

Presseoffice Lowo TM Racing Germany




     
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